Eingangsverfahren

Was bedeutet Eingangsverfahren (EV)?

Im Regelfall von 3 Monaten wird geprüft, ob die Werkstatt die geeignete Einrichtung für den behinderten Menschen zur Teilnahme am Arbeitsleben ist.
Es wird eingeschätzt, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten der behinderte Mensch bereits besitzt, in welchen Bereichen eine Förderung sinnvoll ist und welche Werkstatttätigkeit in Betracht kommt.

Bevor die Eingliederung eines Kandidaten in die Werkstatt vollzogen wird, sind eine Reihe von Sachverhalte innerhalb eines Aufnahmegesprächs zu klären:
  • bisheriger Lebens- und Bildungsverlauf
  • Familiäre Situation
  • Eventueller beruflicher Werdegang
  • Eventuelle Heimaufenthalte
  • Anamnese, besondere Erkrankungen, Therapiemaßnahmen
  • Interessensgebiete
  • Vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten
  • Finanzielle Situation
Inhalte und Methoden sind dabei flexibel und individuell an den Bedürfnissen der Menschen mit Behinderung geknüpft. Hierzu wird anhand einer Kompetenzanalyse der Eingliederungsplan erstellt. Zur Erreichung der Bildungsziele wird nach Bestehen des EV im sich anschließenden BBB mit dem Plan weiter gearbeitet.